Tagebuch (2)

Liebe Leser, wie ihr sicher schon bemerkt habt, waechst unser Tagebuch nach 2 1/2 Jahren auf See und wir mussten eine zweite Seite einrichten. Nichts desto trotz moechten wir euch natuerlich weiter ueber unsere Reise informieren und wuenschen euch viel Spass beim Lesen. Bilder findet ihr - wie immer - auf der ersten Seite "HOME".

2019 August

 

Besuch aus Villingen! Heike begleitet uns mal wieder ein paar Tage. Ankunft am 1. August 2019 um 21:00 Uhr. Gleich den ersten Tag haben wir Antofagasta mit ihr besichtigt und verschiedene Einkäufe erledigt. Leider dürfen wir den Hafen immer noch nicht verlassen und haben deshalb mit einem Mietwagen eine Fahrt nach San Pedro unternommen. Dieses Mal haben wir uns gleich um die Erlaubnis für das Moonshinevalley gekümmert  und dann das Hostel Aji Verde (grüner Pfeffer) bezogen. Von dort ging’s am Sonntag 30 km nach Pucara zu den Thermalquellen, wo wir auch in den Quellen baden konnten.

Die Stadtbesichtigung in San Pedro mit einem Absacker in einer Kneipe durfte natürlich nicht fehlen. Am 5. August haben wir den Mietwagen wieder pünktlich in Antofagasta abgeliefert und gleich bei der Armada nach einer Zarpe gefragt. Und tatsächlich bekommen wir diese nach einer weiteren Passkontrolle am Tag darauf überreicht. Endlich kann es weitergehen.

Wir legen am Mittwoch, 7. August, um 09:45 Uhr Richtung Norden ab und motoren zunächst vor die Küste, wo wir den vorausgesagten Südwind bekommen und bei schönem Wetter mit 4,6 kn gemütlich vorankommen. 08.08. Etmale 102 sm, 09.08. Etmale 119 sm. Ankunft in Iquique am 09.08. um 12:30 Uhr. Nach einem erholsamen Schlaf gehen wir am Abend zum Einkaufen und auf einen Pisco in die Stadt.
 

Eigentlich wollten wir am 11.08. weiter nach Arica, aber nach einem Internet-Check der Hafenanlagen dort haben wir festgestellt, dass es dort nur Bojenplätze mit Schwell gibt, die zudem noch 20 Dollar kosten. Außerdem kein Strom und nur kaltes Wasser in den Duschen. Wir entscheiden, vorerst hier zu bleiben. Und so erkunden wir in den nächsten Tagen Iquique, genießen die vielen Parks, eine Einkaufsmall und grillen am Abend auf dem Boot.

 

Am 14.08. holen wir uns nochmal einen Mietwagen. Die erste Fahrt geht zu den Salpeterabbauanlagen Humberstone und Santa Laura. Diese wurden in den 60er Jahren stillgelegt und zählen jetzt zum Weltkulturerbe. Am Tag darauf fahren wir nach Arica und beziehen dort ein Hotel. Bevor wir Heike am 17.08. zum Flughafen gebracht haben, haben wir natürlich noch den Hafen und die Stadt besichtigt und sind nochmal in die Berge auf 4.000 Meter gefahren. Und pünktlich um 12:00 Uhr haben wir den Mietwagen in Iquique wieder abgegeben.

 

Die nächsten Tage gehören wieder den Vorbereitungen für die Überfahrt… Karten runterladen, Boot und Dinghi reinigen, verschiedene Arbeiten am Boot. Vorsegel-Schiene für die Fock montieren, Verkleidung im Duschraum verkleben, Persenning am Dockhaus befestigen, Toilettenschläuche und Fäkalientank entsorgen. Außensteckdose auswechseln, Speigard mit Leinenführung ausbauen und abdichten, Verschraubung der Sicherheitsleine abdichten, Backskisten aufräumen, Leinen versorgen. Die Arbeit geht nicht aus…

Zum Schluss habe ich dann noch das Unterschiff abgetaucht und gereinigt. Sieht gut aus, keine Muscheln. Dann mussten wir das Ruder nachziehen, weil es zu viel Spiel hatte, und einen Ölwechsel am Außenborder machen incl. Gänge einstellen.

 

Leider haben sich meine Knieschmerzen nicht gebessert. War am 31.08. in einem Krankenhaus, wo sie beim Röntgen eine Arthrose festgestellt haben… tja man wird nicht jünger…

 

Fortsetzung folgt...

 

2019 Juli

 

Im Juli haben wir mit einigen Problemen zu kämpfen. Hauptproblem das Wetter, was hier in der Winterzeit ja eigentlich normal ist. Aber wir bekommen wegen der hohen Wellen, einem Phänomen, das mit dem Wind nichts zu hat und das es wohl nur im Winter gibt, keine Zarpe um weiterzusegeln. Es bauen sich von Süden her immer größere Wellen auf.

 

Aber wir sind immerhin von Coquimbo über Caldera, Playa Cifuncho und das kleine Wüstenstädtchen Tal Tal bis Antofagasta gekommen.

 

Mir selber macht ein Ausschlag auf Brust und Rücken und geschwollene Augen zu schaffen. War auch mal beim Arzt und habe nach einer Untersuchung Tabletten und Augentropfen bekommen. Hilft nicht wirklich, aber ich lass mich nicht unterkriegen. Wahrscheinlich fehlt mir nur das warme Meerwasser und die Sonne… Aber das Wasser ist immer noch scheißkalt!

 

Am 2. Juli 2019 können wir in Caldera, wo wir an einer Boje festgemacht hatten, die Sonnenfinsternis sehen, leider haben sich ein paar Wolken vorgeschoben.

 

Vertreiben uns die Zeit mit ein paar Bierchen im Park und am Strand und eröffnen die Grillzeit mit frischem Fisch vom Fischmarkt. Abends schauen wir Filme.

Am 9. Juli geht’s weiter Richtung Norden. Lassen nach einer Fahrt durch die Nacht in Playa Cifuncho neben Fischerbooten an einem Sandstrand das Eisen fallen. Um 09:00 Uhr morgens holen wir den Anker hoch und motoren ein Stück weiter – leider mit Wind aus Nord. Nächster Ankerplatz: Tal Tal, ein nettes Wüstenstädtchen, das gerade sein 161. Bestehen feiert. Das Bühnenprogramm mit verschiedenen Auftritten haben wir uns nicht entgehen lassen.

Endlich bekommen wir mal wieder WWS- und später Süd-Wind zum Segeln, den wir am 12. Juli zur Weiterfahrt nach Antofagasta nutzen. Ankunft am 13.07.2019 um 09:00 Uhr. Von hier aus wollen wir eine Landfahrt nach San Pedro machen und schauen uns nach Bussen und Mietwagen um. Außerdem mussten wir unsere Vorräte auffüllen. Abends wird jetzt immer gegrillt.

 

Nach längerem Suchen haben wir bei American rent a car einen Leihwagen bekommen und fahren am 17. Juli um 11:00 Uhr los. Kurz vor San Pedro besuchen wir einen Aussichtspunkt. 2.000 Pesos pro Person. Ankunft in San Pedro um 18:00 Uhr im Hostel Rurual Florida, 15.000 Pesons pro Person. Wir treffen dort Jonal, die Zypresse, einen Englisch-Lehrer aus Köln.

Wir fahren auf den El Tadio mit seinen Geysiren, 4130 Meter hoch. In einem genießen wir ein Bad. Wollen noch ins Moonshinevalley, kommen aber ohne Erlaubnis, die man einen Tag vorher kaufen muss, nicht rein. Fahren in ein Flusstal und vespern dort, dann in der Abendsonne auf einer Anhöhe und auf der Rückfahrt nach San Pedro ein Bier im Park; schauen uns noch die Kirche aus dem 15. Jahrhundert an. Im Hostel sind viele Deutschsprechende, wir unterhalten uns über die Reisen und Erfahrungen. Wir hätten locker zwei Tage länger bleiben können. Aber am 19. Juli müssen wir zurück und kommen abends wieder aufs Boot.

Am 20.07. 2019 Samstag gehen wir in einen Intel-Shop und lassen unsere Telefone registrieren; dauert 5 Tage bis sie freigeschaltet sind.

Wir wollten eigentlich am 24. Juli weiterfahren, aber wir bekamen wegen des Wetterphänomens wieder keine Zarpe. Bernhard hat die Zeit dann nochmal mit einem Zahnarzttermin überbrückt. Ihm ist eine Implantatkrone abgebrochen.

Am 1. August kommt Heike. Wir müssen bis dahin noch das Boot reinigen – ist einiges zu tun…

 

2019 Juni

 

30.550  Leser  - wow!!​

 

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Die letzten Tage von Karin’s Urlaub haben wir noch eine historische Markthalle, den Mercado Central, besucht und den Parque Quinta Normal mit einem schönen Wasserspiel. Im Park selber konnten wir noch das Museo National, ein Naturkundemuseum besichtigen, u.a. mit einem riesigen Walskelett. Zum Schluss nochmal alle Bilder gesichert und das Busticket für meine Rückfahrt zum Boot in Talcahuano gekauft. Am Sonntag 2. Juni hieß es dann wieder Abschied nehmen, aber es waren tolle 3 Wochen, in denen wir gemeinsam viel erlebt haben.

 

Bei meiner Ankunft auf dem Boot dann der Schock: in meiner Koje hatte sich der Schimmel breit gemacht. Kein Wunder bei den kühlen Temperaturen und der Feuchtigkeit. Also erst mal Großreinemachen mit Chlor.

Die Woche bis zum 8. Juni nutzen wir zum Einkaufen in Concepcion, verschiedene Arztbesuche, Wäsche waschen, eine kleine Wanderung und den Besuch der EXPO, eine Bierausstellung mit Partymusik und Karaoke. Um 12:00 Uhr am Samstag heißt es Anker hoch, leider wieder mit viel Kelp und verwickelten Seilen. Aber nach einer halben Stunde war der Anker frei und wir nahmen Kurs auf Cofradia del Nautico. Wir motoren die meiste Strecke und wechseln uns nachts mit den Wachen ab. Die Etmale ist 142 sm. Letztendlich kommen wir am Montag, 10.06.2019 um 08:30 Uhr im Club de Yates Higuerilla an. Ist ein Ort nördlich von Viña del Mar.

 

Unser nächstes Ziel ist Mendoza – auf dem Landweg… Wir müssen nochmal nach Argentinien, damit wir unsere Aufenthaltsdauer in Chile verlängern können. Am 13. Juni fahren wir mit dem Bus (20 Euro) von Viña del Mar zur Grenze. Die Pass- und Zollkontrolle dauert 1,5 Stunden. Aber das Hotel Lagares in Mendoza entschädigt für die Strapazen. Alles super da. Wir buchen eine Weintour, dann zum Geldautomat und genießen im „Liverpool“ ein Bier.

Die Weintour am Freitag war eine schöne Abwechslung. Wir besichtigen zwei Weingüter und eine Destillation. Das eine Gut heißt 6-Finger. Der Name kam daher, dass einer seine Hand im Scanner kopierte und dort dann 6 Finger drauf waren. Sie fanden es lustig und nahmen es als Logo. Die Führung übernahm die Chefin, eine Französin. Für das zweite Weingut erhielten wir eine sehr persönliche Führung: wir waren die einzigen Teilnehmer und konnten einen 17 Jahre alten Sauvignon genießen. Wir haben eine Flasche für 30€ gekauft. Die Destillerie hieß Tapao; wir haben nach der Führung 4 ausgezeichnete Liköre probiert. Danach sind wir in der Birreria Berlina gelandet; gute Musik
? und Bier-Auswahl.

Am Samstag wollten wir eigentlich zurück zum Boot, aber die Straße über den Pass war wegen schlechten Wetters gesperrt, so dass wir nochmal zurück ins Hostel mussten. Haben uns dann mit einer Grillplatte und ein paar Bierchen in der „Färberstraße“ von Mendoza belohnt. Es gibt dort ein paar stilvolle Kneipen und Restaurants.

Nach langem Bangen und Frühstück im Dunkeln – es gab einen Stromausfall in weiten Teilen Südamerikas – fährt der Bus am Sonntag mit einer Stunde Verspätung um 10:30 Uhr los. Am Grenzübergang standen wir geschlagene 3 Stunden und kommen letztendlich um 20:30 Uhr wieder in Viña del Mar an. Dort gönnen wir uns noch eine Pizza mit einem 2002er Sauvignon und fahren mit dem „Uber“ zum Boot.

Am nächsten Morgen verhandeln wir mit der Managerin Paula die Liegeplatzgebühr. Immerhin konnten wir diese von 200 auf 75 Dollar runterhandeln. Die Zarpe mussten wir in Valparaiso bei der Armada holen. Also nochmal mit Bus und zu Fuß zur Armada. Dank der Vorinformationen waren wir in einer Rekordzeit von 13 min fertig. Wir konnten es kaum glauben.

Am Mittwoch, 19.06.2019, machten wir um 08:45 Uhr die Leinen los und können bei mäßigem Ostwind sogar segeln. Um 11:45 Uhr erreichen wir Bahia Quintero, wo wir herzlich empfangen werden. Wir machen Bojen mit Vor- und Heckleinen fest. Um 15:00 Uhr kommt der Abholservice, wir melden uns im Büro an und bekommen ein Gästebuch zum verewigen. Danach einkaufen im Unimarkt und ein Sixpack im Park. Eine Polizeistreife hat uns beim Trinken ertappt und nach einer Passkontrolle darauf hingewiesen, dass in der Öffentlichkeit kein Alkohol getrunken werden darf, andernfalls bekommen wir Handschellen. Am nächsten Tag geben wir uns richtig Mühe mit dem Gästebuch, zeichnen eine Karte mit unserer Route und bedanken uns für den warmen Empfang von Cristobal und seiner Mutter. Die beiden stellen uns eine Zarpe nach Antofagasta aus.

 

Am Freitag legen wir morgens um 09:00 Uhr bei schönem Wetter und glatter See ab, ohne Wind motoren wir Richtung Norden. Ab 13:00 Uhr konnten wir segeln. Die Etmale am Samstag um 09:00 Uhr ist 135 sm. Um 10:00 Uhr steuern wir Coquimbo an und gehen um 17:45 Uhr dort an eine Boje. Am Sonntag anmelden, duschen und dann den Tag auf der Terrasse vom Clubhaus genießen. Victor ist ein Kellner, der 26 Jahre in Berlin lebte, spricht perfekt deutsch.

24.06.2019: Wir machen eine Wanderung zum Bicentennial Tower; hat die Form eines Kreuzes. Haben das Monument mit dem Aufzug erklommen; man genießt einen herrlichen Blick auf die ganze Stadt und Küste. Es gehört auch ein Glockenturm mit 400 Melodien dazu, der in Deutschland erbaut wurde. Außerdem gibt es eine Kirche, zu der ein Kreuzgang führt. Insgesamt sind wir 16,3 km gelaufen… puh…

Den Rest der Woche genießen wir mit ein paar kleineren Ausflügen zum Casino (mit einem schönen Strand) und zum Centro, wo wir eine bezahlbare Kneipe entdeckt haben. Außerdem haben wir einen günstigen Fisch zum Einlegen erstanden und unsere Vorräte wieder gefüllt.

Der Bojenplatz für vier Tage hat uns 60 Dollar gekostet. Bei der Armada holen wir eine neue Zarpe und am Sonntagabend 20:30 Uhr legen wir wieder ab. Leider wieder mit Motor, um an den vorhergesagten Südwind zu kommen. Ab 22:30 Uhr können wir segeln. J

 

2019 Mai

 

Unsere Leser warten sicher schon lange auf die Fortsetzung... Leider ist im Juni Karin's Mutter verstorben und die Internetseite ist bisschen ins Hintertreffen geraten. Aber jetzt geht's wieder weiter und wir hoffen, dass Ihr viel Freude beim Lesen habt.

 

Inzwischen haben wir die 30.000 Leser erreicht. Ihr seid wirklich klasse!!

 

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Die erste Mai-Woche regnet es nur einmal! Heike ist wieder zurück in die Heimat und wir füllen unsere Vorräte wieder auf. Am 4. Mai (Samstag) sind wir bei Françoise und Jean-Claude zum Abendessen eingeladen. Jean-Claude segelt bereits seit 30 Jahren. Er war Lehrer von schwer erziehbaren Jugendlichen… Seit 2016 segelt Françoise mit ihm. Ihre Berichte waren sehr aufschlussreich, speziell die Route zu den Marques, die wir vielleicht auch über den Pazifik nehmen werden.

 

Unser nächstes Ziel ist Talcahuano. Die Fahrt dorthin mussten wir leider fast nur motoren und kamen am 9. Mai abends um 20:00 Uhr an. Bis wir letztendlich unsere Position eingenommen hatten, gab es allerdings einige Missverständnisse. Wir  paddelten mit dem Dinghi an einem Museums-Schiff vorbei zu einer Treppe. Es war nicht möglich raus zu kommen. Von der Armada erfahren wir, dass wir in einem Militärgebiet sind und in den Hafen sollen. Allerdings sei es nicht ungefährlich, man müsse mit Einbruch und Diebstahl rechnen. Wir waren kaum dort angekommen, winkt uns ein Hans Müller von der Armada zu, wir sollen an das Kay des Segel Clubs kommen. Wir legten an einem Schwimmpoton an, mit zwei Heckleinen und einer Vorleine an einer Boje. Alle waren unglaublich hilfsbereit. Der Schwimmsteg ist ständig von Seelöwen belagert, zwei Hunde bellen sie laufend an. Es ist eine umtriebige Stadt mit Fischmarkt und einem großen Kaufhaus. Im Restaurant Social kosten wir Boncho Bicoroco und das Nationalgetränk Pisco sauer. WiFi ist schwer zu finden, hatte unterwegs kurz mal Empfang. Aber es hat gereicht, um das Wetter abzurufen und mit Karin zu chatten.

 

Die erste Nacht war ziemlich unruhig mit den grunzenden Seelöwen an der Seite, mit Ohrstöpsel ging es dann. Es wurde eine Regatta ausgeführt. Wir gingen mittags in die Stadt, fuhren in den Stadtteil Concepcion. Es sind noch ein paar ältere Gebäude erhalten, jedenfalls ist es eine schön angelegte Stadt.

 

Am Montag haben wir dann das Boot verlegt. Der Lärm mit den Seelöwen war auf Dauer nicht auszuhalten…

 

Mittwoch, 15.05.2019: Ich fahre mit dem Bus nach Santiago, 500 km. Im Hotel Presidente Suites hat mich Karin empfangen. Sind nach einem „Anleger“ kurz zum Einkaufen und haben dann im Hotel gegessen.

 

16.05.2019: Papa’s Geburtstag, habe über Luki gratuliert.

Der erste kleine Spaziergang hat uns zum Tower Sky Costanera geführt. Es gibt dort unzählige Geschäfte und einen riesigen Supermarkt, tolles Ambiente. Eintrittskarten kosten pro Person 20,00 € für den Tower. Das werden wir bei besserer Sicht in Angriff nehmen.

 

Im Internet haben wir gesehen, dass es in der Nähe einen Shop für Satelliten-Telefone gibt. Wir haben uns das Iridium go angeschaut und uns beraten lassen; könnte es für 2.100 € komplett kaufen. Bernhard wollte allerdings nicht so viel Geld dafür ausgeben. Schade.

 

Die nächsten Tage nutzten wir für Sightseeing in Santiago. Sehr beeindruckend war der Sky Costanera mit seinen 300 Metern. Aber auch der Palacio de la Moneda und das angegliederte Kultur-Zentrum waren sehenswert. Und natürlich haben wir viele Strecken mit der Metro zurückgelegt. Eine wirklich günstige Fortbewegungsmöglichkeit.

 

Ein weiteres Ziel war der Cerro San Cristobal. Dort mussten wir leider feststellen, dass wir ohne Probleme Tickets als "Senioren" lösen konnten… Die Aussicht über die Stadt und die Anden war überwältigend. Oben auf dem Berg besichtigten wir die Inmaculada Concepcion und die Kirche daneben; ist heute ein Wallfahrtsort. Mit der Seilbahn schwebten wir durch den Park Metropolitano und gingen anschließend zu Fuß zurück zum Hotel.

 

Bei herrlichem Wetter haben wir einen Tag in Valparaiso verbracht. Hinfahrt mit dem Pullman-Bus. Wir genossen die Küste und ein Bier, mit Blick auf die ganze Stadt. Nach der Besichtigung ging es mit dem Aufzug zur Christus Statue und zu Fuß weiter bis zur Kathedrale. Danach haben wir mit einem tollen Blick auf die Stadt noch einen leckeren Salat gegessen.

 

Zurück in Santiago haben wir für 23.000 Pesos Tickets für den Hop on/Hop off Bus gekauft. Die Infos über Kopfhörer gab’s sogar in deutsch!

 

Ein tolles Erlebnis war auch die Führung durch das Weingut Concha Y Toro; die Führung war in englischer Sprache, aber sehr gut erklärt. Ein weiterer Höhepunkt unserer Besichtigungstour durch Santiago war der Santa Lucia Park. Für die 69 Meter über Treppen zum höchsten Aussichtspunkt wurden wir wieder mit einem herrlichen Ausblick über die Stadt belohnt. Unseren unterwegs gekauften Sixpack haben wir bei schönem Wetter genossen, bisschen versteckt zwar, weil es in ganz Santiago nicht gern gesehen wird, wenn man auf öffentlichen Plätzen Alkohol trinkt.

 

Einen Regentag haben wir dazu genutzt, eine Wings-Präsentation fertigzustellen. Hat Spaß gemacht, den ganzen Urlaub in eine solche Präsentation einzupassen.

 

30.05.2019 Vatertag: Natürlich gab’s ein (?) Bier im Flannery’s Bierhaus.

Wir ließen es uns bei Bier Spezialitäten und Tapas einfach gut gehen.

 

Wohin uns auch der Wind weht...

 

Am 9. Januar 2017 sind wir von Pisa ausgelaufen.

Im Tagebuch könnt Ihr jederzeit unseren Weg verfolgen und im Gästebuch Eure Kommentare dazu abgeben.

Wir freuen uns über jede Nachricht von Euch.

 

 

 

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